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Vollzeitstudium und Nebenjob – geht das?

Einen fachspezifischen Nebenjob neben der Uni haben – was für viele Studenten zunächst selbstverständlich klingt, ist in Anbetracht der verpflichtenden Präsenzstunden an der accadis durchaus einen Blogeintrag wert. Dieser Post kann also als Follow-up auf den Bericht zum Bewerbertraining gesehen werden. Seit einem Trimester, was gleichzeitig auch mein letztes Vorlesungstrimester an der accadis war, arbeite ich jetzt schon bei groundr – dem Hub für Unternehmertum in der Region. Meine Aufgaben dort sind so vielfältig wie die Vertiefungsmodule an der Hochschule: Social Media Betreuung, Eventorganisation, interne und externe Kommunikation, Websitepflege… Das ist sowohl das Schöne als auch die Herausforderung, wenn man in ein junges Unternehmen einsteigt. Es gibt keinen Punkt, an dem man eine fertige Aufgabenliste vorgelegt bekommt und diese abarbeitet. Stattdessen macht man sich seine Arbeit selbst, indem man sich stetig die Frage stellt: „Was sollte als nächstes organisiert werden?“ Mit dieser weiten Aufgabenstellung kamen mehr Verantwortung, aber auch mehr Involvement, als ich es mir von einem Werkstudentenjob hätte träumen lassen. groundr ist für mich in diesen Monaten zu einer zweiten Heimat geworden und ich werde auch deswegen nach dem Auslandsaufenthalt für das Projektstudium und die Bachelorarbeit hierher zurückkehren. Nun aber zur eigentlichen Fragestellung: Ist ein Nebenjob zeitlich machbar? Ich stellte diese Frage vielen Kommilitonen aus dem Jahrgang über uns, während sie uns in der Einführungswoche mit Rat und Tat zur Seite standen. Viele sagten mir, dass sich vor allem das zweite Jahr dafür gut eignet. Tatsächlich kann ich das so auch weitergeben. Die ersten drei Trimester waren für mich besonders wichtig, um die BWL-Grundlagen des Studiums gründlich zu lernen und mich an der Hochschule und in der Umgebung einzuleben. Doch selbst als vollintegrierter Student fiel es mir nicht immer leicht, Uni und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Besonders, da ich mich stets in die Entscheidungsabläufe und Aktivitäten von groundr integriert fühlte, ließen mir die zu erledigenden Aufgaben auch zu Hause keine Ruhe. Da hilft es, mehr als alles andere, verständnisvolle Chefs zu haben, die Nachsicht für den Stress der Klausurenphase mitbringen und sogar bei inhaltlichen Fragen als Tutoren einstehen. Doch die zusätzlich investierten Stunden zahlten sich auch im Bereich der Hochschule aus. Bei groundr konnte ich viele Inhalte der Vorlesungen sofort in die Tat umsetzen. Unternehmerisch zu denken ist eine Fähigkeit, die ich erst durch die praktische Anwendung von Methoden wirklich verstand und zu entwickeln begann. Alles in Allem kann ich es also allen Studenten nur wärmstens empfehlen, nach einem fachspezifischen Nebenjob zu suchen (wenn man das Gefühl hat, dies zeittechnisch neben den Vorlesungen ohne Verluste managen zu können)! Obwohl es sicher nicht mein letzter bleiben wird, fühlt sich dieser Blogeintrag doch an wie ein Abschied. Die Zeit der Vorlesungen im Atzelnest ist vorbei, die Klausuren sind geschrieben. Was jetzt kommt, ist neu und anders. Obwohl ich nur vier Monate an der Ocean University in Qingdao verbringen werde, habe ich das Gefühl, dass ein neuer Abschnitt beginnt. Zwei Jahre vergingen wie im Flug und ich schaue etwas ungläubig zurück, denn die Menge an neuen Erinnerungen und Informationen erscheint mir größer, als diese kurze Zeitspanne erlaubt. Das nächste Update gibt es dann aus China!

Maria Hademer Media and Creative Industries Management, Jahrgang 2018

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