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Bewerbertraining in Theorie und Praxis

Das fünfte Trimester an der accadis ist aufregend in vielerlei Hinsicht: eine reduzierte Zahl an Fächern, um mehr Zeit für das studiengangübergreifende Consulting Projekt zu haben, und gleich zwei Module zur Herausbildung der Leadership Skills: Betriebspsychologie und Bewerbertraining. Über das Letztere möchte ich heute gerne im Detail berichten, denn der Unterricht war für mich die perfekte Begleitung zum Bewerbungsprozess im wahren Leben. In einer der ersten Stunden trat Professor Andrea Hüttmann mit dem Angebot eines Werkstudentenjobs bei einem neuen Partnerunternehmen der accadis an uns heran. groundr, das Gründerzentrum in Bad Homburg, unterstützt die Unternehmer der Zukunft bei ihren ersten Schritten in Richtung Unternehmensgründung und hat es sich außerdem zum Ziel gesetzt, junge Talente mit nachfolgerlosen Unternehmen zusammenzubringen. Die Aufgaben des Werkstudenten? Social Media Betreuung und Eventmanagement. Mit kaum zwei Kilometern Entfernung zur accadis ein absoluter Traum für die Media- oder auch Eventmanagement Studenten. Zurück in der Vorlesung „Bewerbertraining“ arbeiteten wir an Lebenslauf sowie dem generellen Aufbau und Design der Bewerbungsmappe. Vorlieben von Personalern und Unternehmen ändern sich heute schnell, daher war es eine große Hilfe, aktuell angemessene Beispiele gezeigt zu bekommen. Im Anschluss an die Vorlesung korrigierte ich meine eigenen Unterlagen und bat Professor Andrea Hüttmann um ihren Rat, da ich mir eine Bewerbung bei groundr gut vorstellen konnte. Einige Wochen nach dem Abschicken der entscheidenden Mail kam tatsächlich eine positive Nachricht: der Termin für ein Bewerbungsgespräch. Als „Dorfkind“ hatte ich in der Vergangenheit nicht viel Erfahrung mit professionellen Bewerbungsgesprächen gesammelt. Ferienjobs wurden mehr oder weniger formlos vergeben, denn man kennt sich eben. Ich war also nicht gerade entspannt, als es an einem sonnigen Nachmittag zu groundr nach Bad Homburg ging. Jens Klemann, einer der drei Initiatoren, war so freundlich mir das junge Unternehmen im Detail vorzustellen und mit jeder Minute wurde mir klarer, dass ich diesen Job unbedingt wollte. Trotz der fehlenden Gesprächserfahrung meinerseits schien es für mich ganz gut gelaufen zu sein, denn einige Zeit später kam die Einladung zu einer zweiten Runde. Dieses Mal waren alle Initiatoren von groundr präsent. Eigentlich eine stressigere Situation, doch die positive Atmosphäre und die Tipps aus dem Bewerbertraining halfen mir zu entspannen. Dann der alles entscheidende Anruf:


Ich hatte den Job! Natürlich war meine Freude groß, jedoch fiel mir im Nachhinein auf, dass auch eine Absage für mich nicht verschwendete Zeit bedeutet hätte. Der Bewerbungsprozess war eine gute Möglichkeit, um meine Stressreaktionen und Spontanität auszutesten. Daher empfehle ich jedem dort draußen: Wenn ihr zögert oder unsicher seid, ob ihr überhaupt eine Chance habt – bewerbt euch! Denn die Erfahrung kann euch niemand nehmen, und neben dem Bewerbertraining helfen nur die eigenen Fehler dabei, routinierter und selbstsicherer zu werden.

Maria Hademer

Media and Creative Industries Management, Jahrgang 2018

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