Wie ich im Remote-Studium körperlich und mental fit bleibe

Wir befinden uns in einer Zeit, in der immer mehr Arbeit von Zuhause aus erledigt wird. Daher sollte man unbedingt auf seine Gesundheit achten, da diese zu oft vernachlässigt wird. Doch was genau muss man beachten, um Gesundheitsrisiken am Schreibtisch zu vermeiden?


Durch das ganze Lernen, Lesen, Hausarbeiten schreiben und zusätzlich noch Vorlesungen besuchen, passiert es schnell, dass man seinem Körper und seiner Psyche zu wenig Beachtung schenkt.



Bleib aktiv

Der erste und auch offensichtlichste Weg, dem entgegenzuwirken, ist, sportlich aktiv zu sein und sich gesund zu ernähren. Sitzen kann auf Dauer sehr große Risiken mit sich bringen, wie zum Beispiel Rückenprobleme oder Nackenverspannungen. Zudem kann langes Sitzen auch für einen Gefäßstau des Blutes sorgen, was zu einer Entstehung von Krampfadern führen kann. Deshalb ist es äußerst wichtig, beim Studieren von Zuhause regelmäßig sportlich aktiv zu sein. Dafür muss man nicht unbedingt eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft erwerben. Es gibt zahlreiche Trainingspläne im Internet oder auf YouTube. Hierbei ist vor allem zu beachten, die Rücken- und Rumpfmuskulatur zu trainieren, um einen gesunden Ausgleich vom pausenlosen Sitzen zu haben. Hilfreich ist es aber auch, schon in der Pause einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Für die besonders Motivierten unter euch: Schaut auch gerne bei unseren Uni Sportprogramm vorbei, falls euch Teamsport am Herzen liegt. Wer sich weiter für das Thema Sport von Zuhause aus interessiert, kann sich in unserem Artikel „Fit in Quarantäne - Tipps zum Nachmachen“ Anregung holen.



Plane deine Pausen

Nicht zu vernachlässigen ist es, Pausen einzulegen. Vor allem bei einem Studium von Zuhause, bei dem viel Denkarbeit erforderlich ist, ist es äußerst wichtig, nicht die Fassung zu verlieren und im schlimmsten Fall einen Burnout zu bekommen. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, dir am Tag kontinuierlich Pausen zu setzen, die du nicht am Handy verbringst. Schone deine Augen in dieser Zeit und lies ein Buch oder geh an die frische Luft. Deine Augen werden durch das Lesen und Schreiben an einem Bildschirm belastet und du solltest auch ihnen eine Pause widmen. Hilfreich ist es, die Pause direkt im Vorhinein zu planen, indem du entweder nach einer vorher festgelegten Leistung eine Pause machst oder alternativ einen Wecker zur Erinnerung stellst.



Arbeite effektiv und genehmige dir einen Feierabend

Ein Studium verlangt dir oft viel ab. Sei es, gute Noten zu schreiben, oder mit Aufgaben überflutet zu werden. Um diese Aufgaben zu bewältigen, ist es wichtig, effektiv zu arbeiten und sich nicht zu überarbeiten, denn wenn man seinen Ablauf nicht gut plant, kommt es schnell zu einem Überfluss an Arbeit. Dies führt zu Stress und kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Verhindern lässt sich der Stress im Studium aber mit etwas Training und Disziplin. Wie bereits erwähnt, ist die Planung ein wichtiger Baustein, um Stress entgegenzuwirken.


Aber was meine ich damit? Ich empfehle dir, einen Kalender anzulegen, in dem du alle wichtigen Aufgaben aufführst und diese in freie Slots einträgst, in denen du sie erledigen willst. Achte darauf, dass du dir an einem Tag nicht zu viel vornimmst und genehmige dir deine freie Zeit am Abend, nachdem du dein Tagesziel erreicht hast. Denn: Ein erholsamer Feierabend und Schlaf ist wichtig, um von der Arbeit abzuschalten und um am nächsten Tag mit voller Energie seine Ziele zu erreichen. Wenn du mehr zum Thema Stressabbau lesen möchtest, dann empfehle ich dir den Artikel „Stressabbau in 3 Schritten“.


Disclaimer: Der Text stellt keinesfalls eine fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker dar. Er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden.

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