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Bad Homburg ist ’ne schöne Stadt…

…da muss man sich benehmen. So und noch vieles andere grölend, fuhren wir, ein mit blauen Collegejacken und Kappen bekleideter buntgemischter Haufen von Studenten aus vier Generationen accadis, morgens am 25.05.2017 gegen 08:30 Uhr los. Wohin es gehen sollte? In die Hansestadt – ja richtig, endlich war es soweit: Die langersehnte Champions Trophy in Hamburg stand vor der Tür. Bereits im Bus war die Stimmung riesig. Wir Erstis bekamen erstmal die zahlreichen Schlachtrufe und Fan-Gesänge beigebracht. Erstaunlicherweise fiel es uns gar nicht so schwer, die inhaltlich höchst anspruchsvollen Texte zu lernen, was wahrscheinlich auch daran lag, dass die Gesänge während der ca. sechsstündigen Fahrt ununterbrochen angestimmt wurden. Die angeheiterte Stimmung ließ einige besonders kreativ werden, sodass gleich zu Beginn auch noch ein neuer Schlachtruf entstand, der bis zum Ende einer unserer liebsten werden sollte. Einmal für alle, die ihn noch nicht leid sind oder noch nicht kennen: Erste Runde Frankfurt School, zweite Runde EBS. Wir fahr’n nach Maastricht, schlagen (einige werden jetzt vermutlich leicht widersprechen) da den Rest. Ein Sieg in München, ein Sieg in Augsburg – und die Pokale holen wir uns in Hamburg. Olé, olé, olé olé… Wie im Film

Am frühen Nachmittag (die genauen Uhrzeiten lasse ich jetzt lieber weg, da sich da vermutlich keiner mehr so genau dran erinnern kann) kamen wir endlich in der Hansestadt an. Total aufgeregt und stimmungsvoll geladen, zogen wir jubelnd mit unseren Schlachtrufen und Fahnen auf das Gelände der Bucerius Law School ein. Ja, da waren wohl nicht nur wir uns einig: Hurra, hurra – die accadis, die ist da! Nach dem ersten Check-in gab es auf dem Gelände einiges zu entdecken. Für das leibliche Wohl und insbesondere den großen Durst war gesorgt und man konnte sich bei Spielen wie Menschen-Kicker (ein Feld, aufgebaut wie ein Tischkicker, nur so groß, dass wir uns selbst als Spieler in die dafür vorgesehenen Felder stellen konnten) austoben. Schon jetzt wurde uns Erstis klar, warum dieses Wochenende vom ersten Tag an so angepriesen wurde. Die Stimmung unter den Unis war grandios und man kam sich tatsächlich vor wie in einem der amerikanischen College-Filme. Abends wurde dann noch (etwas) gefeiert, es gab beispielsweise für alle Champions Trophy Teilnehmer eine organisierte College Party. Den Großteil der accadix verschlug es aber an dem Abend auf die Reeperbahn. "accadis" schallt es überall...

Am nächsten Tag ging der Wecker sehr früh, denn bald sollten die ersten Spiele in einigen Sportarten starten. So kam unser Zimmer zunächst noch ziemlich müde auf dem Fußballfeld an, um dort unsere Jungs beim Spielen zu unterstützen. Weiter ging es abwechselnd mit Handball und Volleyball. Zunächst noch etwas verhalten, ließen sich spätestens beim ersten Volleyball-Sieg alle accadix mitreißen. Das Jubeln und unsere Fangesänge wollten gar kein Ende mehr nehmen. Von da an wussten nicht nur wir selbst, wie richtiges Anfeuern gehen sollte – auch die anderen Unis konnten sich von uns noch eine Scheibe abschneiden. Der Knoten bei einigen war also geplatzt und nun ging das Wochenende richtig los! Als nächstes stand der Einlauf an. Jede Uni präsentierte sich auf eine zuvor eingeübte, individuelle Art. In unserem Fall kamen ein paar Cheerleader zum Einsatz – jetzt, wo die accadis endlich wieder welche hatte, sollten sie sich auch zeigen. Nach einem kleinen Stunt kamen weitere Studenten zu dem Lied „Griechischer Wein“ mit einer kleinen, zum Lied einstudierten Show und passenden Kostümen dazu, bis am Ende schließlich alle accadix auf der Bühne einmal mehr einen unserer beliebten Schlachtrufe anstimmten.

Die Stimmung steigt weiter

Die Feierlichkeiten gingen nach dem Einlauf wieder auf dem Gelände der Uni weiter. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und damit man bei den Temperaturen nicht dehydrierte, wurde stets für genügend Flüssigkeit gesorgt. Natürlich sollte auch der leere Magen nicht zu kurz kommen. Wieder gab es Musik, verschiedene Aktionen und Ballspiele (viele würden sie vermutlich anders bezeichnen), sowohl mit als auch gegen die anderen Unis, die für viel Abwechslung und Euphorie sorgten. Die Stimmung war den ganzen Tag über großartig und man merkte, wie automatisch das Miteinander wuchs. An diesem Abend trafen wir uns zunächst auf der Dachterrasse des Hostels, um uns auf den Abend einzustimmen. Es stand ein Maskenball in edler Location an, wieder von den Organisatoren für die gesamten Teilnehmer geplant. Gemeinsam tingelten wir los und verbrachten einen wunderschönen Abend, der hoffentlich zumindest einem Teil in Erinnerung bleiben wird. Eine große Überraschung

Am Samstag, dem letzten Tag der Champions Trophy, standen viele Highlights an: die Endspiele, das Cheerleading und die Siegerehrung. Die Spiele starteten wieder früh und wurden mit viel Euphorie und Jubel begleitet. Wir Cheerleader hatten uns allerdings zum Fertigmachen für unseren eigenen Auftritt im Hostel getroffen, sodass wir die ersten Spiele an dem Tag traurigerweise verpasst haben. Umso mehr überrascht waren wir, als uns die Nachricht von dem Einzug unserer Volleyballer in das Finale erreichte. Jetzt aber schnell, denn zumindest hier wollten wir unser Team anfeuern! So fuhr ein Teil der Cheerleader schon mal vor und konnte das Spektakel mit ansehen. Ja, es war wirklich ein Spektakel mit einer wieder einmal unbeschreiblichen Stimmung, gefüllt mit unzähligen Schlachtrufen gegen die Maastrichter. Mit Erfolg, denn unsere Volleyballer holten tatsächlich den Sieg! Auf diesen möchte ich hier jetzt aber nicht noch einmal genauer eingehen, da dies Vincent und Philipp bereits sehr schön und humorvoll in vorherigen Berichten getan haben. Nur so viel: Wir sind stolz auf euch!

Finale für die Cheerleader

Stattdessen nun zum nächsten Highlight dieses Tages: das Cheerleading. Alle saßen wir in der Halle, unsere Uni sollte als letztes dran sein, sodass auch wir Cheerleader uns noch ein paar Auftritte der anderen Unis angucken konnten. Schnell fiel besonders uns „CT-Neulingen“ auf, wovor uns bereits viele im Vorfeld gewarnt hatten: Die Teams der anderen Unis waren deutlich größer und erfahrener als wir. Ja, wir galten als Underdogs, selbst unter unseren eigenen Kommilitonen, die von uns nicht viel zu erwarten schienen. Davon ließen wir uns aber nicht beirren, denn wir hatten so lange auf diesen Auftritt hingearbeitet und freuten uns nun einfach nur auf den Moment. Uns war ja klar, dass wir verglichen zu Maastricht und den anderen großen Teams keine großen Chancen haben würden, aber wir wollten unsere accadix stolz machen! Dann war es soweit, wir sollten auf die Bühne und uns aufstellen. Einige waren nervös, andere freuten sich einfach auf den Auftritt. Doch die Freude überragte schnell jegliche Nervosität. Den Spaß, den wir hatten, konnte man uns allen und insbesondere – das sei an dieser Stelle deutlich hervorgehoben – den Jungs ansehen! Hier noch einmal ein riesengroßes Dankeschön an meine Jungs (und natürlich auch an die aus Yassis Team)! Ich hoffe, ihr macht euch die Mühe und lest den Eintrag bis hierher! Bereits nach den ersten Schritten wurden wir eindrucksvoll bejubelt, und das nicht nur von unserer Uni. Das hielt an, bis am Ende alle accadix auf die Bühne rannten und uns, natürlich wieder mit Schlachtruf, feierten. Die meisten sind schließlich im Vorfeld eher skeptisch gewesen, auch wenn sie froh waren, überhaupt wieder eigene Cheerleader zu haben. Jedoch überraschten wir sie sehr positiv mit unserem Auftritt, da sie mit so etwas nicht gerechnet hatten. So konnten wir zwar keinen Pokal holen, aber wir haben uns verglichen mit den anderen Unis gut geschlagen und vor allem unser Hauptziel erreicht: unsere Kommilitonen stolz zu machen! Ein Pokal für Bad Homburg!

Nach dem Cheerleading ging es direkt mit der Siegerehrung weiter. Wieder einmal gab es eine phänomenale Stimmung, insbesondere als unser Team den Pokal für den Sieg im Volleyball überreicht bekam. Hier noch einmal ein „Das habt ihr gut gemacht, das habt ihr gut gemacht. Das habt, das habt, das habt ihr gut gemacht!“ an die Kämpfer aus dem Volleyballteam! Nach der Siegerehrung zogen wir glücklich ab und bereiteten uns auf unseren letzten gemeinsamen Abend und die Spring Break Party vor. Auch an diesem Abend feierten wir uns wieder gegenseitig bis in die frühen Morgenstunden… Gekrönt von einem kurzen Besuch auf dem bekannten Hamburger Fischmarkt bei Na…ähm Sonnenaufgang, fuhren wir schließlich ein letztes Mal ins Hostel zurück, um zumindest noch ein paar wenige Stunden Schlaf zu bekommen, bevor sich unsere Truppe zurück nach Bad Homburg aufmachte. Fazit

So, das war sie, unsere Fahrt nach Hamburg. Viel zu schnell leider wieder vorbei. Die Tage hatten gerade erst begonnen, da waren sie auch schon wieder vorüber – wie das immer so ist bei besonderen Ereignissen. Natürlich konnte ich in dem Artikel nicht alle Eindrücke dieses unvergleichlichen Wochenendes beschreiben, der Text ist ja so schon ziemlich ausführlich und lang geworden. Aber um wirklich zu wissen, wie es ist, das Wochenende geschlossen blau als accadix in Hamburg unterwegs zu sein, muss man einfach einmal dabei gewesen sein! Abschließend noch einmal ein riesen großes Dankeschön an unser Orgateam: „Das habt ihr gut gemacht, das habt ihr gut gemacht. Das habt, das habt, das habt ihr gut gemacht!“ Ohne euch wäre das Wochenende nicht zu dem geworden, was es war! Vielen, vielen Dank für all eure Mühe! Außerdem sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass die Schlachtrufe vom ersten Tag an in jeder erdenklichen Situation gesungen wurden. Nicht nur bei den Spielen und auf dem Gelände: Damit sie wirklich jeder über das Wochenende hinaus im Kopf behielt, wurden sie auch auf den Wegen durch Hamburg, im Hostel oder in der U-Bahn angestimmt. Ja, wir können mit Sicherheit behaupten: Hamburg wird uns so schnell nicht vergessen – und Hamburg, wir dich auch nicht! Bis nächstes Jahr – hoffentlich wieder mit geballter accadis-Power aus bis dahin vielleicht schon fünf Generationen! :-) Denise Reffelmann

Business Communication Management, Jahrgang 2019

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